| Azzok |
| Göttlicher Schreiber |


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| Anmeldungsdatum: 20.04.2006 |
| Beiträge: 868 |
| Wohnort: Thorwon |
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Noctica ist eine Nation, die seit kurzem zur einer bedeutenden Macht auf dem Kontinent von Ionika wurde. Das Land Noctica ist eine riesige Tiefebene, der Boden eines titanischen Kraters mitten in Ionika.
Das charakteristischte Merkmal von Noctica, ist der dichte gräuliche Nebel der den gesamten oberen Kraterrand ausfüllt, wie die Suppe den Teller. Der Nebel läßt nur wenig Sonnenlicht in das Tal sickern, sodass der Tag stetig finster und düster erscheint, ähnlich wie bei einem Gewitter am Sommerabend und die Nacht finster scheint wie das pechschwarze Auge einer Ratte. Der Nebel ist ein Mysterium, selbst nach Jahrhunderten der Erforschung durch die verschiedensten Gelehrten Ionikas. Das Klima im Tal ist stetig feucht und relativ warm. Niederschläge vom Nebel des Kraters aus kommend sind sehr häufig und so wundert es nicht, dass fast die gesamte Fläche Nocticas von einem, für Fremden, äußerst bizaren Wald bedeckt ist. Viele Fremde fürchten die lautgrollenden Donner und den leicht ätzenden Regen von Noctica. Waldbrände sind jedoch sehr selten, da die Blitze für gewöhnlich viel kürzer sind, als die bei einem normalen Gewitter.
Vom Kraterrand bis zum durchschnittlichen Höhe des Talboden sind es etwa 1km. Der Zugang nach Noctica ist nur über ausgeklügelte Höhlensysteme erreichbar. Diese Höhlensysteme, wahrscheinlich von den Urahnen der Einwohner Nocticas erbaut, verfügen über mehrere Aufstiege nach oben. Erst mit dem Aufstieg von Noctica zur Handelsmacht, wurden neue Aufstiege errichtet und Aufzüge erbaut, sodass es nun 5 an der Zahl sind. Die Kraterwand ist sehr steil und diejenigen, die es wagten von in den Nebel nach unten zu klettern, wurde nie wieder gesichtet.
Die Einwohner von Noctica sind die Noctis. Menschen, die seit vielen Generationen im Tal des Kraters lebten und sich demensprechend an die Umwelt angepasst haben und sogar metamorphierten. Die Augen eines Noctis sind rötlich gefärbt und ihre Pupillen können sich leicht zu Schlitzen förmen, ähnlich wie bei Katzen. Sie sehen daher auch gut bei Dunkelheit, jedoch brauchen sie noch immer ein Lichtquelle bei Nacht im Krater. Ihre Haut hat sich leicht gräulich verfärbt und ihre Statur ist kleiner, schwächlicher und ausgemerkelter als bei normalen Menschen. Ihre körperlichen Schwächen machen sie jedoch im Krieg durch überlegene Ausrüstung wieder wett (mehr dazu später). Das Gemüt eines Noctis kann man am besten mit einem Miesepeter vergleichen. In der Sprache der Noctis gibt es kein Wort für "Feier". Auch wird man bei den Noctis nie fröhliche Musik und alles andere, wofür man ein sonniges Gemüt braucht vorfinden. Auch Alkohol wurde vom König prohibitioniert, da nach der Meinung der meisten Noctis er "den Geist verneble und von der Arbeit abhält".
Das besondere an Noctica ist die einzigartige Vegetation. Wenn wir uns einen Spukwald geistig vor unserem Kopfe vorstellen, dann können wir uns auch ähnlich den, fast ganz Noctica bedeckenden, Wald vorstellen. Am Boden des Kraters gibt es jedoch auch zahlreiche Höhlen und Klüfte und dort liegt der wahre Schatz von Noctica begraben: Noctit, rabenschwarzes Erz, 5x härter als Eisen. Nur die Meisterschmiede der Noctis können aus diesem Erz scheinbar undurchdringliche Rüstungen und felsenzerschmetternde Waffen herstellen. Das Metall ist nicht viel schwerer als Eisen, nur für die Herstellung von scharfen Werkzeugen und Waffen eignet es sich nicht, durch die grobe Struktur des Erzes bedingt.
Noctica ist von vielen kleineren Siedlungen geprägt. Nur ein Ort kann sich wahrlich als Stadt sehen und zwar gleich als einer der größten von Ionika: Khariz Dom. Eine Stadt, erbaut im Herzen des Kraters mit Mauern Noctit und prallgefüllten Marktplätzen wie bei einem Ameisenhaufen. Östlich der Stadt findet man Burg Düsterfelsen, Sitz des Königs und seinen Vasallen. Universätiten, Handwerker, Gilden und ganz besonders das Handelszentrum, wo man alles auch jenseits von Noctica kaufen kann, prägen die Stadt. Durch den Handel von Noctit-Ausrüstung hat sich Khariz Dom von Dorf zur Metropole gewandelt. Nur die wenigsten Nationen genießen das Anrecht auf Waffen und Rüstungen aus Noctit. Die Preise sind unverschämt, jedoch geben Lehnsherren und Offiziere aus allen Ecken von Ionika Unsummen aus für solch prächtige und gleichzeitig effiziente Waffen und Rüstungen aus.
Obwohl nur die Noctis das Uralte Wissen verfügen, den Noctit zu bearbeiten, kam es schließlich zum Krieg zwischen einem mächtigen Reich, welches keine Handelsbefugnis von den Noctis bekam und versuchte das Monopol mit Schwert und Bogen zu brechen. So kam es zum Krieg auf den Landen Nocticas. Trotz der Überzahl des Feindes, war der Heimvorteil der Noctis zu groß und die Noctit-Ausrüstung zu vorteilhaft, sodass der Krieg nun außerhalb von Noctica ausgetragen wurde, auf Geheiß des Königs, der nun Eroberungspläne schmiedete. Allein der König entscheidet bei den Noctis, bis auf seine Kriegsfürsten, die auf den Ländern außerhalb Nocticas selbständig agierten. Zwar hatten die Noctis einen entscheidenden Vorteil, dass sie bei Nacht keine Lichtquellen benötigten, jedoch waren sie im Tag fast blind und die Sonnenstrahlen durchdrangen leicht ihre Haut, worauf viele Soldaten Sonnenbränder oder sogar schlimmeres davontrugen, falls sie keine Rüstung trugen. So versuchten Glasbläser in Noctica, einen neuartiges Glas herzustellen, angereichert mit Noctit und so sonnenstrahlenundurchlässig. Das Experiment gelang und so mobilisierte man das Volk, möglichst viele Helme mit eingebauten Noctit-Glas zu schmieden, um damit ihre Soldaten an der Front auszurüsten. |
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