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Über den Sinn der Existenz
BeitragVerfasst am: 22.12.2007, 13:16 Antworten mit Zitat
Azzok
Göttlicher Schreiber

Offline
Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 868
Wohnort: Thorwon




Hiho! Mir war ein bisschen langweilig und weil die Weihnachtszeit besinnlich sein soll, habe ich einen philosophisch-wissenschaftlichen Text verfasst. Falls euch auch mal langweilig sein sollte, könnt ihr ihn ja mal lesen. Doch vorsicht, dieser Text wurde nicht auf Rechtschreib- und Grammatikfehler überprüft und kann zu Gähnkrämpfen führen! Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Inquisitor oder Alchemisten!



Wenn man die weitverbreitesten Religion über die Herkunft unserer Existenz befragt, so würde man folgende Antwort erhalten:

"Wir wurden von einem einzigen höheren und allmächtigen Wesen (monotheiistischer Gott) erschaffen. Dieses Wesen ist so allmächtig, dass wir es nicht direkt wahrnehmen können."

Meine These dazu baut auf dem gleichen Gerüst auf, jedoch in umgekehrter Weise:

"Wir wurden von extrem vielen winzigen und primitven Wesen (Mikroorganismen) erschaffen. Diese Wesen sind so winzig, dass wir sie (die meisten) nicht direkt wahrnehmen können."

Jedoch, im Gegensatz zu einem Gott, wissen wir, wo diese Mikroorganismen, auch Mikroben genannt, leben: Überall - in uns - in und auf unserem Körper. Mikroben sind die Wurzelspitzen des Stammbaum des Lebens. Der Großteil von ihnen sind so winzig, dass wir sie unmöglich wahrnehmen können, doch sind sie die Fundamente des gesamten Lebens.

Nehmen wir eine gewöhnliche menschliche Siedlung - hier sprechen wir vereinfacht von einer Stadt. Eine Stadt ist ein komplexes soziales Netzwerk. Es gibt ein Rathaus für die Verwaltung, Polizeistationen für die Sicherheit, Supermärkte für die Nahversorgung, Straßen für die Personenbeförderung und etc.. Diese Strukturen werden von den Menschen der Stadt bei Bedarf errichtet. Doch auch die Menschen selbst übernehmen verschiedene Organisationsaufgaben um das

Netzwerk der Stadt aufrecht zu erhalten, sprich: Berufe. Die Stadt selbst erfüllt einen übergeordneten Zweck: Das Leben der Menschen zu erhalten und zu verbessern. Je mehr Strukturen entstehen, desto größer der Wohlstand, jedoch ist auch das System anfälliger, weil jede Struktur meist von anderen Strukturen abhängig ist. Außerdem verbraucht eine größere und komplexere Stadt mehr Energie, sprich: Je mehr Wohlstand und Wachsto, desto größer und häufiger die

Probleme. Jedoch können auch Probleme von außerhalb auftreten. Umweltkatastrophen oder feindliche Menschen, können die Stadt erwartet oder unerwartet treffen.

Ähnlich, jedoch um ein vielfaches komplexer und größer funktioniert auch unser Körper. Wenn die Organe und Zellen die Strukturen darstellen, dann stellt sich die auch die Frage nach den Erbauern und Nutznießern. Diese stellen die Mikroben dar. Zu Milliardenen, ja gar mehr als Menschen auf der Erde, leben die

Mikroben in ihrer "Stadt". Sie sind Symbionten unseres Körpers. Sie mögen zwar nur primitiv sein und höchstens einfachste Aufgaben übernehmen können, doch macht das ihre Anzahl wieder wett. Wie in einer Stadt kann der Körper auch von außerhalb bedroht werden, etwa durch Schädigungen, durch Gifte oder Krankheitserregern. Eines ist klar: Ohne die Symbionten im Körper, würde dieser zusammenbrechen. Genau so ist es umgekehrt. Ein toter Körper wird von seinen Symbionten verspeißt, man spricht von Verwesung.

Eine Stadt hat zwei grundlegende Aufgaben: Erhaltung (Überleben) und Wachstum (Fortpflanzung). Nehmen wir als Beispiel die pflanzlichen Lebensformen. Sie sind meist stationär und beziehen ihre Energie aus der Umwelt und vorallem aus der Photosynthese. Dadurch sind sie aber auch sehr abhängig von ihrer Umwelt.

Dürre, Brände, Fluten oder andere Lebewesen sind sie oft schutzlose ausgeliefert. Der Vorteil darin liegt in ihrem geringen Energieaufwand und ihres weniger komplexen Aufbaus, im Gegensatz zu tierischen Lebewesen. Sie können daher stetig weiterwachsen und sterben kaum an ihrem Alter, solange ihre Umwelt es zulässt.

Der grundlegende Unterschied zwischen Pflanzen und Tieren besteht aus der Seele. Die Seele, wie wir sie hier nennen, hat verschiedene Namen: Psyche, Geist oder das Ich. Die Seele selbst ist lediglich ein metaphysisches Abbild. Ihre physische Einheit ist das Gehirn.

Um den Unterschied zwischen Seele und Gehirn besser zu erläutern, nehmen wir als Beispiel den Fernsehapparat: Der Fernsehapparat ist die physische Einheit, sprich, das Gehirn. Das Bild, welches der Fernseher erzeugt, ist ihr metaphysisches Abbild - die Seele. Das Fernsehbild (Die Seele) besteht aus tausenden von verschiedenen Informationen, welches der Fernseher (Das Gehirn) verarbeitet, ausgibt und steuert. Im Gegensatz zu einem Fernseher kann man das Gehirn nicht einfach ausschalten. Würde der Fernseher jedoch stark genug beschädigt werden oder seine Energiezufuhr wäre nicht ausreichend genug, dann erlischt das Fernsehbild, sprich: Die Seele oder das Ich sind gestorben.


Tierische Lebewesen - darunter auch der Mensch - sind anders und komplexer aufgebaut als Pflanzen. Die Erzeugung einer Seele nimmt viel Energie in Anspruch, behindert das Wachstum und bedeutet auch eine kurze Lebenserwartung. Jedoch sind Tiere, im Gegensatz zu Pflanzen, weit aus mehr unabhängig von ihrer Umwelt.

Das Tier kann denken, es hat eine Seele und ein Gehirn. Es kann sich den Umweltbedingungen anpassen, sich mit verschiedenen Methoden mit Energie versorgen und es kann seine Fortpflanzung unabhängig von seiner Umwelt steuern. Denken und handeln zu können, bedeutet noch lange nicht, einen freien Willen zu haben!

Körper und Seele sind von einander abhängig. Die Seele wird gezwungen, den Körper zu erhalten und sich fortzupflanzen. Triebe und Instinkte bestimmen das Denken des Tieres. Ein unabhängiger Gedanke dient lediglich dazu, um aus lebensgefährlichen Situationen mit Kreativität und Einfallreichtum zu überleben. Man spricht von Intelligenz.

Diese Symbiose zwischen Körper und Seele ist im wahrsten Sinne des Wortes: Die perfekte Abhängigkeit. Die Seele versucht den Körper mit Energie von außen zu versorgen. Sie hat dazu die Kontrolle über die meisten Funktionen ihres Körpers. Um jedoch zu verhindern, dass die Seele den Körper absichtlich schädigt, gab

der Körper die Seele den Schmerz. Kurz gesagt: Die Seele trägt die Verantwortung über ihren Körper und der Körper kontrolliert die Seele mittels
Sinneswahrnehmungen, Schmerz und Triebe.

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PS: Der Text ist noch nicht fertig. Copyright by me.

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Niemand erwartet die geschuppte Inquisition!
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BeitragVerfasst am: 22.12.2007, 18:25 Antworten mit Zitat
Nightwatch
Mystischer Bibliothekar

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Sry Azze so lange Threads sind bei mir auf ignore... Mr. Green

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